Jahresrückblick des Kirchenchores 2011

Bildschirmfoto 2015-07-19 um 13.20.30Diesmal begann unser Chorjahr mit einem sehr traurigen Anlass. In den frühen Morgenstunden des 4. Januar 2011 verstarb Pfarrer i. R. Jakob Stumpf im Bruder-Konrad-Stift in Mainz.

Pfarrer Stumpf war zuletzt von 1979 – 1991 in Ober-Abtsteinach als Seelsorger tätig. 2003 feierte er dort sein Diamantenes Priesterjubiläum. 1991 ging Pfarrer Stumpf in den Ruhestand und lebte dann bei uns in Griesheim. Hier war er noch weiterhin Seelsorger für viele Menschen ungarischer Herkunft und verstand sich als Brückenbauer für die Aussöhnung zwischen Ungarn und Deutschen.

Am 11.01. um 12 Uhr war das Requiem für Pfarrer Stumpf. 33 Sängerinnen und Sänger gaben ihm mit Segne Du Maria, dem 23. Psalm von Scharf und Herr bleib bei uns die letzte Ehre.

Insgesamt anwesend waren außerdem 20 Priester. Weihbischof Cuballa, Pfr. Forster, Diakon Hr. Castner sowie 7 Priester gestalteten das Requiem.

Am 18.01. fand unsere Generalversammlung statt. Anwesend waren Pfr. Forster, Danika und 35 Sängerinnen und Sänger. Nachdem Sieglinde die Sitzung eröffnet hatte, wurde der Kassenbericht von Etta vorgetragen und die Termine für das Laufende Jahr besprochen. Gerlinde bedachte die Chormitglieder, die am häufigsten bei den Proben anwesend waren, mit einem kleinen Präsent.

Die Vorabendmesse zum Mitarbeiterfest am 04.02. wurde von 33 Sängerinnen und Sängern mitgestaltet. Mit Gott ist die Liebe, Meine Hoffnung meine Freude, Dir gebührt die Ehre und Ich lobe meinen Gott, stimmten wir auf einen unterhaltsamen Abend ein.

Wolle mer se rei losse?? In diesem Jahr begann die Fastnachtzeit ziemlich spät und so feierten wir am 08.03. – Beginn wie immer um 19.11 Uhr – unseren Chorfasching. Auch in diesem Jahr lies es sich unser Pfarrer nicht nehmen in die Bütt zu steigen. Als Hirte verkleidet freute er sich, dass er in der Bütt die Gelegenheit hatte, vor so vielen „Schäfchen“ zu sprechen. Mit närrischen Beiträgen verschiedener Chormitglieder lachten und tanzten wir bis Mitternacht. Denn wie hat schon Margit Sponheimer gesungen: Am Aschermittwoch ist alles vorbei.

Weißt Du wieviel Sternlein stehen.,Am 12.04. feierte unser Pfarrer seinen 54. Geburtstag. Zu diesem Anlass hatte sich Danika einen eigens für ihn geschriebenen Geburtstagssong auf das bekannte Kinderlied ausgedacht und 3-stimmig arrangiert. Wir überraschten unseren“ lieben Pfarrer Klaus“ damit in der Kirche und weckten Kindheitserinnerungen. Wie er uns einmal verriet, hatte ihm seine Mutter dieses Lied als Kind immer vorgesungen.

An Palmsonntag, dem 17.04. gestalteten wir den Gottesdienst mit 4 Liedern : Hosianna, gelobet sei Gott, Wenn wir das Leben teilen, Per Cruzem und Katschtaler. Mit 33 Sängerinnen und Sänger waren wir gut vertreten.

Am 22.04. Karfreitag erinnerten wir mit In Monte Oliveti an die Leiden Jesus Christus. Die Passion wurde gelesen und 34 Sängerinnen und Sänger untermalten diese mit den Chorälen.

In der Osternacht, dem 23.04. gestalteten 36 Sängerinnen und Sänger die Heilige Messe. Mit dem Händel Halleluja, Dans nos obscurite, Per Cruzem und Heut triumphiert Gottes Sohn verbreiteten wir eine feierliche Stimmung.

Unter dem Motto „Jesu Herz schlägt in die Welt“ empfingen am 01. Mai , 37 Kommunionkinder in St. Stephan ihre Erstkommunion. Zur Gestaltung trugen 25 Sängerinnen und Sänger mit den Liedern Wenn wir das Leben teilen, Das Höchste meines Lebens und Ich lobe meinen Gott. bei.

Das Ehepaar Schnell feierte am 06.05. seine Goldene Hochzeit. 23 Sängerinnen und Sänger überraschten sie mit Gott ist die Liebe, Du bist unser Herr und Herr bleib bei uns.

Unser diesjähriger Chorausflug führte uns am 15.05. nach Seligenstadt Lydia hatte auch diesmal wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Wir durften in der Basilika St. Marcellinus und Petrus singen, was für uns alle ein besonderes Erlebnis war. Nicht zuletzt der enormen Akustik wegen. Die Basilika ist ein Überrest des Klosters der Benediktiner, das von Einhard dem Biographen Karls des Großen, im Jahre 834 gegründet wurde.

Den Gottesdienst bereicherten 29 Sängerinnen und Sänger mit Preiset froh, Dir gebührt die Ehre, 23. Psalm, und dem Halleluja von Händel.

Viel Konzentration macht hungrig und vor allem durstig. In der umliegenden Gaststätte wartete schon unser Mittagessen auf uns.

Frisch gestärkt begaben wir uns dann auf den Weg zur Stadtbesichtigung. In zwei Gruppen erkundeten wir Seligenstadt und lernten seine über 1900 Jahre alte Geschichte näher kennen

Nun steuerte unser Busfahrer das nächste Ziel an, Schloss Fechenbach. Es liegt mitten im Herzen von Dieburg. Das dreiflügelige spätbarocke Schloss wurde 1717 von der Burgmannenfamilie Ulner erbaut. Von 1842 bis 1939 lebten hier die Freiherren von Fechenbach. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Schlossanlagen trafen wir uns im Schlosscafe zu Kaffee und Kuchen. Von Dieburg ging es nach Roßdorf, zum Weingut Edling. Dort liesen wir den wunderschönen Tag bei einer ausgiebigen Brotzeit mit Bergsträßer Weinen ausklingen und traten – um viele Eindrücke reicher – am Abend die Heimreise an.

Am Pfingstsonntag, dem 12.06. gestalteten wir den Gottesdienst mit 4 Liedern: Der Geist des Herrn, Selig sind, Veni Sankte Spiritus, Groß ist der Herr. Mit 33 Sängerinnen und Sänger waren wir gut aufgestellt.

Im September bekam unser Chor Zuwachs. Das neue Chormitglied Thurid Thoma verstärkt ab jetzt den ALT.

Zur Taufe von Isabella Stoiber am 02.10. sangen wir auf Wunsch von Sabrina „Preiset froh, Gott hält die Welt in seiner Hand, 23. Psalm von Schubert und Selig seid Ihr. 22 Sängerinnen und Sänger waren anwesend.

Nach den Sommerferien bereiteten wir uns mit unseren Chorwochenenden am 29.10. und 19.11. auf das bevorstehende Adventskonzert vor. Es fand wie immer am 3. Adventssonntag, diesmal 11.12. statt.

Danika hatte wieder ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm zusammen gestellt, das uns bei den Konzertbesuchern viel Lob und Anerkennung einbrachte.

Im Rahmen des Adventskonzertes wurden von Pfarrer Forster langjährige Chormitglieder geehrt: Lydia Funk, Hilde Frey und Gislinde Hinterseher für 40 Jahre, Matz Gfrerer für 60 Jahre Zugehörigkeit zum Kirchenchor.

Der Abschluss unseres Chorjahres war das Singen der Mitternachtsmesse am 24.12.

Aus unserem Konzertprogramm hatte Dani die Lieder: Ave Verum, Magnifikat Meine Seele preist die Größe des Herrn, In dulci jubilo, Herbei o ihr Gläubigen, und Ehre sei Gott in der Höhe, ausgesucht. 36 Sängerinnen und Sänger versetzten die Gottesdienstbesucher in eine feierliche Stimmung.

Schließen möchte ich meinen Bericht mit ein paar Worten von Mutter Theresa:

Das Leben

Das Leben ist eine Chance, nutze sie.

Das Leben ist schön, bewundere es.

Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.

Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.

Das Leben ist kostbar, geht sorgsam damit um.

Das Leben ist ein Reichtum, bewahre ihn.

Das Leben ist ein Rätsel, löse es.

Das Leben ist ein Lied, singe es.

(Mutter Theresa)
Martina Lux-Thoma